Im Elend steht die Zeit

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Im Elend
steht die Zeit.
Nicht aus Not.
Aus Bequemlichkeit.
Höflichkeit: überflüssig.
Blicke verweigern sich.
Sprache verkürzt sich
auf das Nötigste.
Danke entfällt.
Bitte ist Schwäche.
Was Grenze war
ist Alltag.
Man gewöhnt sich.

Informationen zum Gedicht: Im Elend steht die Zeit

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31.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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