Hoffnungsschimmer
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Ein schwerer Druck liegt tief in mir,
doch leuchtet leise neues Licht.
Es flüstert warm: „Ich bleibe hier“
bis sanft die Dunkelheit zerbricht.
Die Nacht ist lang, doch nicht mehr stumm,
ein zarter Funke hält mich fest.
Er führt mich sanft durch´s Dunkel um,
bis mich der Morgen weiterläßt.
Melancholie umhüllt mein Sein,
doch Wärme dringt durch jeden Spalt.
Ich bin mit mir nicht ganz allein -
ein neuer Tag kommt, hell und bald.
Ich steh nicht still, ich gehe vor,
auch wenn der Weg noch dunkel scheint.
Was einst verloren und verlor,
wird neu - wenn Licht und Herz sich eint.
© Claudia Behrndt
´2020
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