Hitze der Nacht

Ein Gedicht von Meteor
Schwüle schwelgt im schweren Samt,
atemlose Luft benetzt das Fensterglas,
Hitze bringt den Wind zum Stand,
steht still, Feuchte wird zum Nass.

Die Schatten flüstern in den Bäumen,
dehnen sich im stummen Schwung.
Die Nacht flüchtet sich ins Träumen,
wo Geheimnisse haben ihren Ursprung.

Wie ein seidener Schleier hängt Dunst,
feiner Nebel legt sich dicht auf Haut.
Vibrierender Puls vollbringt in uns,
was wache Sinne dürstend aufgesaugt.

Informationen zum Gedicht: Hitze der Nacht

5 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
25.06.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.