Hineingeworfen

Ein Gedicht von Peter Bobisch
Hineingeworfen in das Leben
wie an einen fernen Strand
ist dir doch ein Ziel gegeben:
zu erkunden fremdes Land.

In dir wohnt ein tiefes Sehnen
und du machst dich auf die Reise,
mal beschwerlich, steil, mit Tränen
oft beschaulich still und leise.

Alles will sein wie es soll,
alles ist ein einzig Streben -
und so fügt aus Dur und Moll
sich die Melodie des Lebens

Wie die Noten sich verbinden
ist dein Leben stetes Werden
um am Ziele dann zu finden,
was dein Auftrag war auf Erden

Und wie jede Symphonie
sich erschöpft im letzten Klang
erfüllt sich auch in Harmonie
deines Lebens wilder Drang

Informationen zum Gedicht: Hineingeworfen

7 mal gelesen
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08.11.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Bobisch) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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