Himmlische Natur

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-1-
Wind durchkämmt mein Haar,
liebkost meine gebräunte Haut.
Das Rauschen in Baumwipfeln
dringt dicht an mein Ohr.
Im Unterholz ein Rehkitz,
das scheu zu mir herüberschaut,
auf mich traurig wirkt, weil es
Mutter aus den Augen verlor?
-2-
Die Luft ist durchdrungen
von zirpenden Vogelstimmen.
Am Himmel blinkt die Sonne
wie ein Goldtaler.
Blüten in Hülle und Fülle
verströmen berauschenden Duft.
Farbenprächtige Landschaft
ist ein Reiz für jeden Maler.
-3-
Es tanzen lebhaft
aufwirbelnde Blütenblätter.
Gräser wiegen sich im Wind
mit sirrendem Ton.
Einzig Stimmen der Natur
durchbrechen des Waldes Stille
Es herrscht ein tiefer Frieden,
der sich in Herzen ausbreitet.
-4-
Wie bunte Schirmchen
taumeln zarte Schmetterlinge
von einer Blüte zur nächsten.
Es murmelt der Bach
in seinem Bett vor sich hin.
Die Geschöpfe danken Gott
für seine Obhut und Güte,
seine Liebe ist für sie
fraglos der größte Gewinn.

Informationen zum Gedicht: Himmlische Natur

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14.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.