Herzkönigin

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Aus siedend Beglühter,
ihren Wunsch verfrühter,
in wonniglich Sonnen -
erregtem Wallen -
Herzens Entflammbarkeit,

im Feuerrausch weitend,
des Blutstromes treibend,
versteckter Zungen
des ewigen Brunnen,
die Lust aus Treibeis befreit,

sitzt tief Herzbeglückter,
Edelmutentrückter,
erntet, schneidet die Feigen,
da gebeugt-sengend reifen,
wartend schmilzt Herzkönigin.



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 27.08.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet

Informationen zum Gedicht: Herzkönigin

27.08.2015
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