Herbstwind

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Herbstwind trägt sein buntes Keid,
wirbelt Blätter durch die Luft.
Der alte Rosenbusch am Teich
betört mit seinem süßen Duft.

Die Dahlien, vor der grünen Hecke,
stehlen den Astern jetzt die Schau,
sie bringen Leben in die Ecke
ist der Tag auch noch so grau.

Traurig sieht es heute nicht aus,
die Sonne lugt schon leicht hervor.
Nachbars Katze schleicht ums Haus,
verschwindet durch das Gartentor.

Farn und Schilf verneigen sich,
tief runter, bis zum Wasserspiegel.
Abschneiden werden wir es nicht,
dort versteckt sich gern der Igel.

Informationen zum Gedicht: Herbstwind

18.10.2026
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