Herbststrand

Ein Gedicht von Meteor
Die Gischt vom Herbst wellt an Land,
zu zweit umspült sie uns im Sand.
Der Strand gehört uns ganz allein,
dazu die Spätlese vom Sommerschein.

Dein Atem gehaucht tief von innen,
während die Stunden uns verrinnen.
Das Meer spült wild an uns vorbei,
die Welt bricht weg, wir sind ganz frei.

Aus ruhiger Ebbe reißt uns die Flut,
entfachen im Dünengras Funkenglut,
versinken willig im feinen Treibsand,
werden eins im Sog Hand in Hand.

Informationen zum Gedicht: Herbststrand

02.11.2026
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