Herbst

Ein Gedicht von Carsten Müller
Gänse fliegen,
gen Süden.
Und einst
bunte Blätter
fallen.
Farblos,
auf frostigen
Grund.

Der gülden Sonne
Glanz nur hell,
erwärmt
die Körper
und Gemüter
trotzdem,
schnell.

Hellblau schöner
Morgen,
verwandelt Tau
zu Reif.

Alles ist im
steten Wandel,
zum langen
Winter
schon bereit.

Ich durchschritt
schon viele bunte,
warme Sommer.
Sah viele Monde
rund und schön.

Die Vielfalt
1000 Menschen,
sorglos,
achtlos,
einfach
weiter gehen.

Ich schau mich um
und seh Dich an,
freu mich,
das ich hier
verweilen
kann.
In weiter Ferne,
bin ich Dir
dann
doch so nah.

Dich zu kennen
und zu lieben
ist in dieser Zeit
so rar.
Ich schäm mich
nicht fürs Geben,
mein Glück.
Wo andere nur
Nehmen.
Geb ich Dir
doppelt gern
zurück.

Wenn ich dann
geh, ganz ohne
Gut und Geld.
Von dieser
kargen Welt,
warst Du das
einzig Licht das
mir geleuchtet.

Hast sogar
mein Herz erhellt.

Informationen zum Gedicht: Herbst

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30.09.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Carsten Müller) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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