Hand aufs Herz

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Ich begreife vieles nie:

Warum etwas kommt.
Warum etwas geht.
Warum manches
erst weh tut
und später
eine Tür wird.

Manchmal reicht
ein Traum,
um den Blick
ein wenig zu drehen.

Manchmal eine Erinnerung,
in der das Kind von damals
noch immer
barfuß durchs Licht läuft.

Vielleicht hat Sinn
keine große Stimme.
Vielleicht legt er zuweilen
eine Hand
auf das bebende Herz.

Informationen zum Gedicht: Hand aufs Herz

3 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
11.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.