Halloween-Party bei Klaus

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Elfriede bleibt heute zu Haus,
ihr Henry geht allein zu Klaus.
Maskiert und etwas ungestüm,
zwingt er sich in sein Kostüm.

Elfriede denkt, ich teste ihn,
und geh´ heut´ etwas später hin.
Auf Partys ist oft Dämmerlicht,
vielleicht erkennt mich Henry nicht.

Mit Maske und in Teufelskluft,
eilt sie durch die frische Luft.
Sie hört Gegröle und Gesang,
- die Party ist im vollen Gang.

Elfriede steigt sofort mit ein,
und bleibt auch nicht lange allein.
Ihr Henry hängt an Tinas Busen,
und versucht mit ihr zu schmusen.

Elfriede baggert ihn sofort an,
schließlich ist er ihr Ehemann...
Es wird wild, ja noch viel schlimmer,
er will mit ihr ins Nebenzimmer.

Nach dieser wilden, heißen Nacht,
hat sie sich aus dem Staub gemacht.
Ihr Henry hat im Bett gelesen...
"Elfriede, wo bist du gewesen?

Kaum, dass die Party angefangen,
bin ich schon nach Haus gegangen.
Das Ritter-Kostüm war viel zu eng,
da hat sich Klaus dann reingezwängt."

Informationen zum Gedicht: Halloween-Party bei Klaus

04.11.2026
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