Guten Morgen, Potsdam

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Der Himmel ist bewölkt,
die Sonne lugt hervor,
ich schaue aus dem Fenster,
- direkt auf das Jäger Tor.

Frische Luft dringt in das Zimmer,
draußen ist es seltsam still.
Die Stadt scheint noch zu schlafen.
Was für ein herrliches Gefühl.

Noch haben wir keinen Plan...
Was schauen wir uns heut´ an?
Ich würde gern, in einem Boot,
mal bis zum Wannsee fahr`n.

Wir werden, durch die City,
in Richtung Bootsanleger gehen.
Es gibt ja in der Innenstadt,
schon unglaublich viel zu sehen.

Die historischen alten Villen,
zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.
Das kleine Brandenburger Tor,
erstrahlt im Sonnenlicht.

Noch schnell ein schönes Foto,
bevor wir das Tor passieren,
und beim Italiener, an der Ecke,
für heute Abend reservieren.

Vorbei geht es an einer Kirche,
die eine Aussichtsplattform hat.
Von oben hat man den besten Blick,
über diese wunderschöne Stadt.

Vor dem Bootanleger ist Stoffmarkt,
das schau ich mir mal an.
Vielleicht ist etwas dabei,
was man gebrauchen kann...

"Du kannst doch gar nicht nähen,
was willst du mit den Stoffen."
"Ich möchte ihn verschenken",
antworte ich betroffen."

Schnell werde ich hier fündig,
und halte das Geld bereit.
Aus dem weichen Jersey Stoff,
näht sich Ellen sicher ein Kleid.

Am Bootsanleger erwerben wir,
noch die letzten beiden Karten.
Ich freue mich auf die Bootstour
und kann es kaum erwarten.

Gudrun Nagel-Wiemer

Informationen zum Gedicht: Guten Morgen, Potsdam

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08.06.2026
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