Grauen im Nebel

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Im Nebel verschwindet ihre Gestalt,
dem Mann wird abwechselnd heiß und kalt
er fühlt sich allein auf weiter Flur,
die Panik piesackt ihn in einer Tour.
Im Unterholz raschelt es, knackt und kracht,
zur Gewissheit wird bald sein Verdacht,
seine Frau ist abgestürzt am Hang,
geschockt bleibt er Witwer, ein Leben lang.

Informationen zum Gedicht: Grauen im Nebel

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Tod
15.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.