Grabstein
Ein Gedicht von
Schornsteinfeger
Stehst vor mir
Auf dir eingraviert
Dein
Name
Nicht irgendeiner
Du
Bist
Mir so nah
Das glaubst du nicht
Licht ja
Aber der Frieden
Ging mit dir
Für immer
Kerzenschimmer
Heute weiß
Ich
Es ist wie der Mond
Wechselnd die Gezeiten
Ich muss mir die Flügel
Wieder weiten!
Ich weine
Nicht allein
Wir sind eins
In allem.. im Sein
Vor deinem Grabstein.
Trink‘ ich das
Letzte Glas Wein
Drück‘ die Kippe an dir
Aus
Lauf‘ leicht benebelt nach haus‘
Niemand.. da ist niemand mehr
Ich leg‘ mich dir zu Füßen
Schaue in das Sternenmeer
Deine Mutter lässt grüßen..
Ich weine wieder
Höre so viel.. unsere Lieder
Unsere Liebe!
Dein Tod.. mein Friede‘
Engelchen du bist fort
Und jeden Tag kämpfe ich
Bis zum letzten Herzschlag
Denn mein Herz
Ist krank
All die Worte.. ich zünd‘ sie an
Vielleicht hört sie der Mond..ein Mann
Und endlich: lass‘ ich los
Hab‘ im Hals den Kloß
Ich spuck‘ ihn aus..lass mich verbluten
Alles.. wendet sich zum Guten.
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