Goldener Morgen

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Ein lauer Wind durchzieht die Stille,
der Nebel weicht dem Sonnenlicht.
Im Wald erwacht der Vögel Wille,
der Tag beginnt, das Dunkel bricht.

Ein Tropfen Tau am grünen Blatte,
er funkelt wie ein kleiner Stern.
Der Morgenhimmel, zart wie Watte,
vertreibt die Träume, nah und fern.

Die Blumen recken sich zum Glanze,
der mild durch letzte Wolken bricht.
Sie wiegen sich sanft in leisem Tanze,
zum Gold, das uns den Tag verspricht.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Goldener Morgen

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08.07.2026
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