Göttin 1

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Göttin 1

Sie ist so schlank, so groß, so schön,
Gesichtsumkränzt mit schwarzen Haaren,
Mit hellem Kopf, nicht nur bequem,
Oft ist er zu ihr hingefahren.

Dann wurde sie seine Ehefrau,
Obwohl es zuerst nicht danach aussieht.
Heute sind Beider Haare grau,
Immer noch sind sie liebesbemüht.

Sie spürt, wo er halt schwach gepolt
Und wo sie immer stärker war.
Deshalb hat er sie zu sich geholt,
So wurden sie ein Ehepaar.

Wenn einen Durchhänger er hat,
Gibt sie ihm Halt und baut ihn auf,
Begegnet Drohendem mit viel Tat
Und bringt ihn in den richtigen Lauf.

Nie hat sie Schwächen ausgenutzt,
Dass er gar etwas büßen müsste,
Hat ihn manchmal zurechtgestutzt,
Auch hingehalten, wenn er küsste…

©Hans Hartmut Karg
2026

*

Informationen zum Gedicht: Göttin 1

4 mal gelesen
07.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.