Gewebte Blindheit

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Die Zeit verstummt, der Tag entflieht,
ein leises Lied mit dem Winde zieht.
Die Schatten weben ihr dunkles Kleid,
vergessen ist die Hektik der Tageszeit.

In Stunden, da Hände und Herzen ertasten,
birgt diese Ruhe auch heimliche Lasten.
Die Seele sucht Halt, wo das Auge nicht sieht,
was fernab vom Lichte im Dunkeln geschieht.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Gewebte Blindheit

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11.04.2026
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