Gefallener Engel

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Im Land der schwarzen Pharaonen,
schlafend unter Wüstensand,
tief unten will kein Mensch mehr wohnen,
liegt so manches Herz verbrannt.

Vom Licht getrennt - kommt dicht verschlossen,
Finsternis der Erde nah,
wird unschuldiges Blut vergossen,
dunkler als die Welt je sah.

Gefallener Engel ohne Liebe,
Herz aus Asche - und auf Haupt,
enttäuscht, vertuscht - verführt der Lüge,
der von Glück und Glanz beraubt.

Gefangen - da an Fels gekettet,
seiner Seele lichterlos,
weiß nicht mehr wie man Seelen rettet,
ist kein Licht - ein Schatten bloß.



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 23.09.2015)

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Informationen zum Gedicht: Gefallener Engel

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23.09.2015
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