Gar mancher glückliche Mann
Gar mancher glückliche Mann
Gar mancher glückliche Mann
Hat immer schon Bestes getan,
Indem er auf die Liebste zählte,
Die er sich schon lange erwählte.
Für Körper, Geist, Seele zuständig
Zeigt sie sich allzeit verständig,
Wenn er In- und Aushäusigkeit gewollt
Und er dann bei Ihr sich wieder erholt.
Der andere Mann, er hat’s schwerer,
Selbst wenn er ein Seelenlehrer,
Denn für jede der drei Daseinsregionen
Braucht er ein Wesen, das ihn kann belohnen.
So sucht der Körper eine Süße fürs Bett,
Für den Geist wär‘ eine Zweite ganz nett,
Und der Mann will nicht ständig Buße tun,
Sondern gern in Armen seiner Muse ruh’n.
Doch darf er seiner Muse nicht zu nahetreten,
Muss selbst sich befreien von eigenen Nöten.
Jedoch darf ihr Herzchen ihm Stärkung einhauchen,
Deshalb muss er Rauschgifte niemals gebrauchen.
©Hans Hartmut Karg
2026
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