Für eine Nacht
Die Nacht hat ihr Sternenkleid
sanft über die Wiesen gelegt.
Ich möchte es tragen und fühlen,
wie sich Glitzern im Tau bewegt.
So käme ich im Mondlicht zu dir,
den Himmel noch lose im Haar.
Du würdest mich leise umarmen
und wärest den Sternen ganz nah.
Dann wäre dein Leuchten verwoben
mit meinem, leise und sacht.
Wir trügen den Himmel gemeinsam
und sei’s nur für eine Nacht.
Und käme der Morgen, wir lägen
noch warm von den Sternen im Gras.
In deiner Hand noch ein Stern von gestern
in dessen Licht ich die Welt vergaß.
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