Frühlingsstürme

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Frühlingsstürme…


Frühlingsstürme ziehen über
das ruhende Land,
sie sind des Winters
letztes Pfand,
sie rütteln und sie schütteln,
sie rasen und sie blasen,
sie sind wie eine
wilde, rücksichtslose Schar,
und ein jeder nimmt sie
schaudernd wahr.

Sie halten sich an keine Grenzen,
sie wollen mit ihrer Macht
stets eindrucksvoll glänzen,
sie peinigen jede Frau
und jedes Kind,
sie halten nicht allzu viel
vom lauen, warmen Frühlingswind,
zum Glück verebben sie
in den warmen Tagen,
und keiner wird mehr
nach ihrem Verschwinden fragen.

Informationen zum Gedicht: Frühlingsstürme

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26.03.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Schwarz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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