Früh im Jahr erwacht
Auf einer Lichtung, tief im Wald,
der Mittag rief zur Rast,
legt´ ab ich meinen Rucksack bald,
hat Eile nicht und Hast.
Ein Hochgenuss, zur stillen Zeit,
am lauen Wintertag,
den Geist vom Spuk der Welt befreit,
soweit ich es vermag.
Im Sonnenlicht, ein Zauberglanz,
weit öffnet sich das Tor,
im Anblick wiegt sich zarter Tanz,
ein Wunder schaut hervor.
Ein Gänseblümchen, zart und klein,
im frühen Jahr erwacht.
Es wäscht des Herzens Wunden rein,
vom Dunkel mancher Nacht.
So schaffts du es, Kraft der Natur,
egal, wie groß du bist ,
vergessen lassen, Zeit und Uhr,
und das, was „Wichtig“ ist.
Das könnte Sie auch interessieren