Freitag, der Dreizehnte
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Die Straßen flüstern leise heut,
als wüssten sie ein kleines Scheun.
Der Kalender zeigt die Zahl,
die mancher meidet überall.
Ein Schatten tanzt im Lampenlicht,
doch wirklich böse ist er nicht.
Nur Wind, der durch die Gassen zieht
und eine Katze, die man sieht.
Die Uhr tickt ruhig durch die Nacht,
als hätte sie darüber gelacht.
Denn manchmal ist die größte List:
Dass Freitag der Dreizehnte, ganz harmlos ist.
Drum fürchte nicht die dunkle Zahl,
sie ist nur Tinte im Journal.
Und wer dem Aberglauben lacht,
hat Freitag selbst zum Glück gemacht.
© Claudia Behrndt
Freitag, 13.03.2026
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