Freiheit und Rebillion

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Meine Freundin ist noch fit
und macht jeden Blödsinn mit.
Trotz ihren Fünfundsiebzig Jahren,
möchte sie gern Motorrad fahren.

Düst sie Sonntags in den Harz,
sehe ich schon manchmal schwarz.
Wie sie sich in die Kurven legt,
und über die Serpentinen fegt...

Den visuellen Reizen von Adrenalin,
gibt sie sich nur zu gern hin.
Auf den kurvenreichen Strecken,
will sie den Nervenkitzel wecken.

An der Marienwand, im Oker-Tal,
war sie gefühlt schon hundert mal.
Heide genießt von Zeit zu Zeit,
das Gefühl der Unabhängigkeit.

Steigt sie in ihre Motorradkluft,
liegt Abenteuer in der Luft.
Sitzt sie dann auf ihrem Thron,
winken Freiheit und Rebellion.

Informationen zum Gedicht: Freiheit und Rebillion

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28.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.