Frauenschänder

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -
-1-
Sie vertraut ihm nicht,
diesem Bösewicht,
denn ihr Gebrechen
ist sein Verbrechen.
-2-
Von Frust, Groll geplagt
hat er es gewagt
sie zu ohrfeigen,
vor dem „Besteigen“.
-3-
Die Zudringlichkeit
macht dazu bereit
es zu riskieren,
nicht zu parieren.
-4-
Als sie ihn anschrie,
verfluchte er sie,
grandioser Mut
bringt ihn zur Weißglut.
-5-
Plötzlich musshandelt
er und verschandelt
in böser Absicht
Ihr schönes Gesicht.
-6-
Hinein ins Auge
spritzt er ihr Lauge
es schmerzt entsetzlich,
verliert dann sein Licht.

Informationen zum Gedicht: Frauenschänder

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31.07.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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