Fragwürdiges Eheglück

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

Als sie ängstlich erblickt ihren Freier
schimmern tränenblank durch den Brautschleier
mit Melancholie erfüllte Augen,
die an das Glück der Zukunft nicht glauben.
Weil dieser Mann sein Herz an sie verlor,
steht ihr ein Leben als „Sklavin“ bevor,
die ihrem Herrn demütig dienen muss,
schicksalergeben und ohne Verdruss.
Fortan sorgt sie für sein Wohlergehen,
wird pflichtbewusst ihm zur Seite stehen,
lässt sich vom Gatten gefügig lenken,
wird ihm die ersehnten Söhne schenken.

Informationen zum Gedicht: Fragwürdiges Eheglück

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11.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.