Fischen verboten

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Entschlossen schaut der Kater drein,
genießt den frühen Sonnenschein,
schleicht um unseren Gartenteich
und fühlt sich wohl im fremden Reich.
Das weißgefleckte Rassetier
hat unsere Fische im Visier.
Er hält gar nichts von Verboten,
und angelt schon mal mit den Pfoten
im Wasserlauf nach kleinen Fischen,
scheint jedoch keinen zu erwischen.

Dickfällig setzt er sich nun hin,
es kommt ihm gar nicht in den Sinn
den fremden Garten zu verlassen.
Er möchte scheinbar nichts verpassen.
Auch mein Klopfen an den Scheiben,
kann den Kater nicht vertreiben.
Das ist wirklich nicht zu fassen,
heute ist nicht mit mir zu spaßen...
Als ich auf die Terrasse schreite,
sucht der Eindringling das Weite.

Informationen zum Gedicht: Fischen verboten

10.10.2026
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