Februar

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Der Februar, wie einst April,
macht einfach das, was er so will,
Minuten ist der Himmel blau,
kurz darauf bewölkt und grau,
Regen, Hagel, Schnee, wechseln ab,
halten den Menschen voll in Trab,
Schirm auf, Schirm zu, welch eine Plage,
manch einer kommt dabei in Rage,
das Beste ist, man bleibt im Haus,
schaut einfach nur zum Fenster raus.

Februar wir machen einen Handel,
auf der Welt herrscht Klimawandel,
der Sommer fängt bald an im März,
für dich hat niemand mehr ein Herz,
so gehst du uns nur auf den Sender,
wirst bald gestrichen im Kalender,
zeig dich wieder sonnig und sei kühl,
dann machen wir den grossen Deal,
du bleibst uns weiterhin erhalten,
wir werden dafür CO2 ausschalten.

Informationen zum Gedicht: Februar

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31.01.2012
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