Ewige Flamme

Ein Gedicht von Jesse lee
Ewige Flamme

Wenn der Tag lautstark vergeht
und die Nacht in Stille steht,
geht das Zeitgefühl verloren,
Träume wieder neu geboren.

Schattenspiele beleben den Raum,
meine Seele schwebend im Traum,
der mit all seiner Kraft
in mir ein Feuer knisternd entfacht.

Flammen gefühlvoll im Tanze vereint,
funkelnde Lichter, so wie es scheint,
die mich traumleicht begleiten
und mir wohltuende Ohnmacht bereiten.

Meine Augen auf die Flammen begrenzt,
flimmernd daraus ein Gesicht erglänzt,
verschwommen zwar, ich muss es sehen,
es darf nicht seelenlos untergehen.

Ins Flammenmeer tauche ich hinein,
nehme den Grund in Augenschein
und suche in der Feuerglut
nach der Seele, die darin ruht.

Ich habe dich gefunden,
heiß an mich gebunden,
du brennst in mir, du ewige Flamme,
aus demselben Feuer, dem ich entstamme.

©JesseLee
Februar 2026

Informationen zum Gedicht: Ewige Flamme

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08.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jesse lee) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.