Es sollte nicht sein...
Es war ein stiller Sonntagmorgen,
die Welt versank in stummen Sorgen,
wir saßen schweigend dort im Schnee,
und tranken lauwarm- süßen Tee.
Ich schloß die Augen, floh ins Weite,
zu weißem Strand, zur blauen Seite
des Meeres, fern von Raum und Zeit,
nur wir, im Schein der Einsamkeit.
Bei Kerzenlicht und rotem Wein,
schien alles leicht, fast sorgenrein,
doch heute musste sich entscheiden,
wie viel noch bleibt von uns beiden.
Ich will dich verlieren, nein,
doch du lässt mich zurück, allein,
kein Wort, kein Blick, nur kalte Zeit,
die lauter schreit und uns entzweit.
Nun sitz ich hier, im grauen Schnee
der Tee ist kalt – mein Herz tut weh,
ich weine nicht - es lohnt sich nicht,
wo nichts mehr brennt, stirbt auch das Licht.
Das könnte Sie auch interessieren