Erster Mai

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Der Morgen trägt ein rotes Band
durch Straßen, hell und weit.
Die Luft riecht neu wie junges Land
und duftet nach gemeinsamer Zeit.

Die Hände ruhn, das Herz wird laut,
im Takt von Schritt und Blick.
Was Arbeit baut und Hoffnung traut,
kehrt heute sanft zu uns zurück.

Im Grün verspricht der junge Tag,
ein leises Morgen-mehr.
Wer heute teilt, was er vermag,
trägt Frühling mit sich her.

So sei der Mai ein stilles Zeichen,
dass Würde weiter wächst.
Was Menschen teilen, wird nicht weichen,
solang ein Herz das nächste weckt.

01.05.2024

Informationen zum Gedicht: Erster Mai

6 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
Mai
-
01.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.