Erdrotation

Ein Gedicht von Meteor
Wir unterliegen der Drehung der Erde,
am Tag erhellt die Sonne alles Gefärbte
und nachts senkt sich Schweigen nieder,
der Planet nimmt uns die Farben wieder.

Angepasst startet die Nachtschicht,
im Schatten fügt sich der Tag zur Ruh.
Alles taucht ab in das Schwarzlicht,
Finsternis macht müde Augen zu.

Die Zeit der lichtlosen Untätigkeit vorbei,
längst macht Kunstlicht die Nacht wach,
verschmutzt das Schweigen mit Geschrei,
die Erholungsphase fällt für viele flach.

Der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört,
auf lange Zeit erzeugt das oft Stress,
weil es sich nicht für Erdlinge gehört,
wenn wer die Erdrotation verlässt.

Informationen zum Gedicht: Erdrotation

26.07.2026
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