Er geht hart mit sich ins Gericht (2)

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion –

Eingekreist von quälenden Gedanken,
die zwischen Schweigen und Reden wanken
fühle ich mich hin – und hergerissen,
weil in mir brüllt das schlechte Gewissen.

Am liebsten wollte ich nichts mehr wissen
vom Kampf zwischen Bösem und Gewissen,
in dem ich Panik vor mir selbst bekam
als mein Tun gemein wurde und infam.

Meiner Gedanken schäme ich mich jetzt,
denn sie haben mein Ehrgefühl verletzt
und beinahe mein Leben ruiniert,
das ohnehin an Sinn bereits verliert.

Ins Reine möchte ich kommen mit mir,
will vernichten dies bösartige Tier,
das in der Tiefe der Seele nächtigt
und sich meiner Gedanken bemächtigt.

Informationen zum Gedicht: Er geht hart mit sich ins Gericht (2)

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21.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.