Eine Stunde näher am Sommer
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Die Sonne steigt nun sacht empor,
ein goldner Hauch durchbricht die Nacht.
Ein leiser Wind weht sacht hervor
und alles wächst, mit neuer Pracht.
Die Bäume strecken sich zum Licht,
ihr Grün erglänzt im jungen Schein.
Die Blumen öffnen still ihr Gesicht
und atmen warme Lüfte ein.
Ein Atemzug aus Licht und Zeit,
der leise in die Seele spricht.
Bald blüht der Sommer, hell und weit,
und füllt die Welt mit warmen Licht.
Denn wo das Licht die Stunden lenkt,
wird selbst dem Zweifel Glanz geschenkt.
Und jede Stunde, mild und klar,
bringt uns den Sommer endlich nah.
© Claudia Behrndt
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