Ein Vater Namens Dad

Ein Gedicht von Robert Späth
Seht her, das bin ich, das ist der Kern aus Stein und Blut,
kein Schatten soll mein Antlitz zehren, ich trete vor in meinem Mut.
Nicht als ein Fremder, den die Angst am Ende bricht,
nein, als der Vater, der euch kennt und euer Leben spricht.
Als jener Dad, den ihr im Sturm stets an der Seite fandt,
mit ungebrochenem Willen und starker, warmer Hand.
Das Herz voll Feuer, stets bereit zum letzten, treuen Streit,
ein Schild für euch zu jeder Stunde, durch jede dunkle Zeit.
Als liebender Gefährte, als der Mann, der einst den Bund getragen,
als Ex-Ehemann, der nie gezagt in all den schweren Tagen.
Ich habe euch verteidigt, ja, ich hielt euch stets im Licht,
und fiel die Welt auch in sich ein, ich ließ euch niemals im Gesicht.
Ein Held auf Zeit im größten Kummer, ein Anker in der Flut,
das ist mein Atem, das mein Wesen, das ist mein ganzes Blut.
So will ich gehen, wenn die Stunde ruft, voll Stolz und ohne Scham:
Als Herbert, der für euch gebrannt, ein lichter, starker Stamm.
Lasst diese Zeilen euch vermachen, was ich im Innersten war und bin:
Die Liebe war mein ganzes Sein, die Liebe gab mir Sinn

Informationen zum Gedicht: Ein Vater Namens Dad

29.10.2026
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