Ein starkes Ich

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Der Sturm mag heulen, wild und laut,
der Wind an deinen Mauern zerren,
doch wer auf seine Stärke vertraut,
den können keine Ängste sperren.

Es bricht das Holz, das starr und alt,
es reißt das Seil unter der Last,
doch deine Seele sucht sich Halt,
in dem, was du im Herzen hast.

Du bist wie Schilf im tiefen Moor,
das sich im harten Winde biegt,
doch richtest du dich stets empor,
bis deine Kraft am Ende siegt.

Nichts auf der Welt wirft dich zurück,
kein Dunkel raubt dir dein Gesicht.
In jedem Splitter wohnt ein Glück,
du beugst dich wohl, doch ...
brichst du nicht.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Ein starkes Ich

12.09.2026
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