Ein Sonnenmorgen am Seerosenteich
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Eleonora und Peter Leitheim
Gedicht Nr. 1618
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Der Tag ist da, Nacht – Raum, verfliegen,
der Frosch kehrt auf sein Blatt zurück.
Um ihn herum nun reichlich Fliegen,
er sieht sein Frühstück voller Glück.
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Ein Sonnenstrahl, im Teich dich bricht,
Der Frosch sitzt auf dem grünen Blatt.
Im Teich da tanzt das Sonnenlicht,
in seiner ganzen strahlend` Pracht.
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Er lauscht dem Summen in der Luft,
verwahrt sein Wissen auf dem Teich.
Ein Hauch von Minze, Rosenduft,
mit wogend` Schilf in seinem Reich.
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Er sieht der Rose weiße Pracht,
Die stolz auf kühlem Wasser thront.
Und wie dem Mond gleich in der Nacht,
das Sonnenlicht auf jedem Blatte wohnt.
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Ein Summen naht, ein feiner Ton,
wo Fliege tanzt, im hellen Schein.
Der Frosch verharrt, auf seinem Thron,
lässt Ruhe, noch im Teiche sein.
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Nun durch den Teich, da fließt ein Strom,
von Energie, so tief und rein,
Im Großen, glitzernd, Natur – Dom,
da zieht ein sanft` Erwachen ein.
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Ein Schatten, Bild, das Auge wacht,
sieht lohnend` Ziel, im Sonnenstrahl.
Der nun im Wasserspiegel lacht,
die Fliege wird zum Frühstücksmahl.
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