Ein Morgen, der mein Herz bewegt

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Ein Morgen, im stillen Erwachen,
hat am Himmel sein Feuer entfacht.
Leis hör‘ ich den Sonnenschein lachen,
bald schon flüchten die Geister der Nacht.

Mein Weg führt durch Wiesen und Wälder,
seh die Nebel im schlafenden Tal.
Kalt schmückt noch der Reif manche Felder,
hör das Rufen des Käuzchens noch mal.

Des Flusses friedliches Rauschen,
dringt sanft mir schon balde ans Ohr.
Nimm Zeit mir des Liedes zu lauschen,
es klingt heller mir heut‘ als zuvor.

Sanft hebt sich das Leuchten der Sonne,
manch Pflänzchen reckt hoch sich zum Licht.
Mein Herz klopft, in freudiger Wonne,
denn hört was die Erde durchbricht –

Ein Gänseblümchen so feine,
stellt sein Leben in unsere Welt.
Noch lacht es und strahlt ganz alleine,
bis das nächste sich zu ihm gesellt.

So erleb ich es schon viele Jahre,
wenn dies kleine Wunder erwacht,
dass ich Freude und Wonne erfahre,
und der Frieden im Herzen mir lacht.

Ich dank, für dies stille Erleben,
für die Bilder der Mutter Natur.
Diese Kraft kann mir sonst niemand geben,
hier begann einstmals des Lebens Spur.

Informationen zum Gedicht: Ein Morgen, der mein Herz bewegt

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26.03.2026
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