Ein Hähnchen von der Stange

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Jeden Tag zu Mittag kochen,
da kann man schon verzagen.
Zum Glück steht vor dem Supermarkt,
der "Witwe Bolte" Hähnchenwagen.

Es duftet schon von Weitem,
ich kann nicht widerstehen,
wenn Hähnchen, Keulen und Haxen,
sich an der Stange drehen.

Das Hähnchen sollte braun sein,
die Haut schön knusprig-kross.
Ich nehme heute das Größte,
mein Appetit ist riesengroß.

Durchbohrt von einer Stange,
gewürzt, gegrillt, gewendet.
Das Hähnchen, in meiner Tüte,
konnte nicht ahnen, dass es so endet.

Informationen zum Gedicht: Ein Hähnchen von der Stange

8 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
04.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.