Ein Frühlingsbote

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Ein Frühlingsbote…

Das Zögern des Frühlings
verschönert seine Geschenke.

Mitten im frostigen Raureifhauch
saß ein zarter, gelber Falter
in einem kahlen Rosenstrauch,
ich fragte ihn „ wohin“ „ woher,“
das konnte er mir nicht sagen,
ich glaube fast, er verstand nicht
meine neugierigen Fragen.

Er aalte sich in der Wintersonne,
für ihn war es die „ reinste Wonne,“
er träumte vom alljährigen Blütenreigen,
und von den ersten Blumen, die sich zeigen,
der Falter war erschöpft und müd,
jedoch erfreute er mein Gemüt…

Informationen zum Gedicht: Ein Frühlingsbote

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04.01.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Schwarz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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