Ein Buckelwal

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Ein Buckelwal, wohl sehr verwirrt,
hat sich in die Ostsee verirrt,
jedoch am Timmendorfer Strand,
liegt er ganz plötzlich fest auf Sand.

Schon bald ist er im Land bekannt,
Timmy wird er vom Volk genannt,
zig Menschen hoffen und beten,
Helfer sind schon angetreten.

Es wird gebaggert und gespült,
damit der Wal sich wohler fühlt,
nach Tagen großer Quälerei,
schwimmt sich der Wal alleine frei.

Na der Küste schwimmt er entlang,
treibt erneut auf eine Sandbank,
wieder sind Retter schnell vor Ort,
befreien das Tier im Akkord.

Ein Lastkahn soll die Lösung sein,
der Wal schwimmt tatsächlich hinein,
wird bis zur Nordsee transportiert,
wo er sich neu orientiert.

Mit einem Peilsender schwimmt er,
gelassen in Richtung Nordmeer,
prustet noch ein paar Fontänen -
bei den Rettern – fließen Tränen.

© Horst Rehmann

Informationen zum Gedicht: Ein Buckelwal

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04.05.2026
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