Dreiunddreißig Grad

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Die Hitze kann ich nicht ertragen,
sie schlägt mir auf Herz und Magen,
auch der Kreislauf spielt verrückt.
Meine Stimmung ist gedrückt.

Wir hatten dreiunddreißig Grad,
das war gestern wirklich hart,
da fällt selbst das Schlafen schwer.
Wie schön wäre es jetzt am Meer.

Ich würde mich sofort erfrischen,
schwimmen gehen mit den Fischen,
und so, wie in vergangenen Zeiten,
fröhlich durch die Wellen gleiten.

Nun schaue ich zum Fenster raus,
der Rosenstrauch sieht traurig aus,
wie viele Blumen, jetzt im Garten,
auf einen Regenschauer warten.

Meine Pflanzen, in den Töpfen,
nicken traurig mit den Köpfen.
Damit die Blumen wieder sprießen,
werde ich sie sofort gießen.

Informationen zum Gedicht: Dreiunddreißig Grad

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06.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.