Drei Wege, ein Kreis

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
In jungen Tagen: Zeit im Lauf,
die Kraft brennt hell und frei.
Doch Münzen fehlen oft zuhauf,
der Traum ist leicht wie Blei.

Im Leben dann: Das Geld ist da,
die Stärke bleibt bereit.
Doch Stunden fliehn, Jahr für Jahr,
die Uhr schlägt ohne Zeit.

Im Alter glänzt das Geld so fein,
die Zeit wird klar und weit.
Doch schwindet leis das Stark-noch-sein,
drum lebe in deiner Zeit.

Was heut dir scheint nur halb und klein,
ist morgen nicht mehr da.
Darum lerne, froh genug zu sein,
denn so lebt es sich wunderbar.

© Claudia Behrndt
´2024

Informationen zum Gedicht: Drei Wege, ein Kreis

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25.02.2026
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