Die weiße Pracht

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Ich blicke morgens aus dem Fenster
und sehe Leute wie Gespenster:
Ganz weiß, es hat geschneit zur Nacht
und überall liegt die weiße Pracht.

Noch immer fallen leis´ die Flocken,
die Kinder jauchzen und frohlocken:
Der Schulweg wird zur Schneeballschlacht,
seht, wie sie fliegt, die weiße Pracht!

Dort sind schon drei am Schneemann bau´n,
der wird wohl auch so bald nicht tauen.
Vielleicht bleibt bis zur Heiligen Nacht
liegen, der Schnee, diese weiße Pracht.

Nun ja: Mag´s noch so herrlich schneien -
mich frierts, man möge mir verzeihen.
Drum Plätzchen her und Tee gemacht,
dann lob auch ich, die weiße Pracht.

© Claudia Behrndt
19.12.2024

Informationen zum Gedicht: Die weiße Pracht

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03.01.2026
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