Die Schönheit in der Nacht

Ein Gedicht von Max Vödisch
Es scheint, als wäre die Welt entstellt,
kein Glanz, kein Ort, der noch gefällt.
Die Farben blass, das Licht verzerrt,
der Blick auf Schönheit bleibt verwehrt.

Man sucht nach Flucht, nach einer Spur,
durch Risse in der Kreatur.
Es brennt im Herzen, man will schrei‘n,
doch Tränen sickern still hinein.

Und doch – im Schatten reift ein Glanz,
ein tiefer, stiller Lebenskranz.
Denn wer die Dunkelheit durchmisst,
weiß erst, was Licht tatsächlich ist.

Kein Glück fällt leicht als flücht’ger Schein,
man dringt nur tief durch harten Stein.
Nur wer im Schatten weitergeht,
begreift, worauf sein Leben steht.

Informationen zum Gedicht: Die Schönheit in der Nacht

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12.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Max Vödisch) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.