Die Schale der Venus

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
Lang blieb die Seele,
Im Dunkel verborgen;
Und die Schaukel der Venus,
Brach ihre Schale nicht auf.

Es blinzeln die Wolken,
Mit dem: Stromlinienlicht,
Das wie zitternde Aale,
Die Räume bog und verwarf.

Die Knochen sind träge,
Weil die Ferne weit ist.
Doch kommt die Fülle des Glücks,
Hat das Dunkel ein Ende.

Informationen zum Gedicht: Die Schale der Venus

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07.11.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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