Die Rückkehr zur Norm (N.25)

Ein Gedicht von Jacob Seywald
Einstiger Schmerz fand seinen ewigen Platz,
in den Tiefen meines Gedächtnisses.
Eingedrückt in einen sich reimenden Satz,
wurde er Teil meines ewigen Vermächtnisses.

Ich bemerke wie alles wiederkehrt
und mein Herz das, was nicht geschah,
ja all das was es noch nicht erfuhr,
schweigend begehrt.

Das Primäre muss wohl warten,
das Sekundäre sich stark bemühn.
Drum warte ich in meinem Garten,
auf ewiges Erblühn.

Ich gesell mich zu der Norm,
doch noch immer abnormal.
Ich behalte meine Form,
doch wechsle jedes Mal.

Von Dunkelheit zum Licht,
von der Kälte bis hin zur Wärme,
blicke ich in weite Ferne
und Ferne wird so nah.

Jacob Seywald XIII

Informationen zum Gedicht: Die Rückkehr zur Norm (N.25)

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29.11.2017
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