Die Nacht der Nächte

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Gern denk ich an die erste Nacht,
auf deiner weißen Segelyacht,
frisch verliebt und ganz allein,
saßen wir im Mondenschein.

Ich erinnere mich noch genau,
die Nacht war kalt, die See so rau,
tröstend sagtes du zu mir:
"Hab´ keine Angst, ich bin bei dir."

Was ich außerdem noch weiß,
deine Küssen waren so heiß...
Du hattest mich ganz fest im Arm,
in deiner Nähe war mir warm.

Als wir nachts vor Anker lagen,
hattest du so viele Fragen.
Über uns funkelten die Sterne,
Möwen kreischten in der Ferne.

Irgendwann kamen wir zur Ruh.
"Die Nacht der Nächte sagtest du."
Wir haben dort noch oft gesessen,
doch diese Nacht bleibt unvergessen.

Informationen zum Gedicht: Die Nacht der Nächte

20.04.2026
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