Die Macht des Winters

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Es zeigt sich die Natur noch kühl,
doch tief im Boden, still und sacht,
ist trotz des Frostes Morgenspiel,
das neue Leben schon erwacht.

Der Himmel übt schon zartes Blau,
man hört die ersten Amseln singen.
Verschwunden fast das müde Grau,
doch Lenz ist nur Hoffnungsklingen.

Vertraue nicht dem milden Schein,
noch ruht der Keim im kalten Schoß.
Es kann auch noch mal Winter sein,
noch lässt uns seine Hand nicht los.



© Birgit Klingebeil
[01/2026]

Informationen zum Gedicht: Die Macht des Winters

05.02.2026
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