die Lüge des Todes

Ein Gedicht von Christian Gruner
Die Krallen packten den heißen Körper
Tiefe Wunden durch die großen Hörner
Zerstümmelt von diesem harten Hiebe
Schaut nur da, wie ich allein dort liege...

Wenn das Mondlicht einen weckt
Und der Körper nun in der Hölle steckt
Dann wird jede Träne, die du hast geweint
Mit der Erinnerung an gestern vereint

Nun denk ich mir,hab ich das verdient?
Hab stets meine Kraft den andern geliehn
Nur der Tod dreht sich noch um mich herum
Die Guten sterben nie, doch die Besten sterben jung...

Voll Stolz und Ehre steh ich an Teufels Tor
"Gebiet mir Einlass!", Wut steigt empor
Die Rache ist mein, mein ganz allein
Ich tret ein, und die Hölle erfror

Dämonen sahen das Antlitz von mir
Ihre Augen brennen wie ein Saphir
Doch wissen sie nicht, ich bin nicht allein
Die Wut meiner Freunde, bricht nun auf sie ein!

Informationen zum Gedicht: die Lüge des Todes

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23.03.2015
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